Campingpark Havelberge in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte

Campingpark Havelberge

Sommertrip 2017 - wir reisen in die Mecklenburgische Kleinseenplatte und testen den Campingpark Havelberge!

Campingpark Havelberge

Die Mecklenburgische Kleinseenplatte stand schon seit meiner Berliner Zeit auf der Liste der Wunsch-Urlaubsziele und in diesem Jahr hatten wir die Gelegenheit, die Region in Kooperation mit dem lokalen Tourismusverband zu besuchen.

Um die Vielfältigkeit der Region auch als Ziel für FamilienCamper zu erleben, war geplant, 4 Nächte auf dem luxuriösen 5* Campingpark Havelberge zu verbringen und danach 4 weitere Nächte auf einem ruhigeren, ursprünglichen Platz.

Dazu aber dann mehr im nächsten Artikel!

Campingpark Havelberge

Zunächst aber ein paar Worte dazu, wie wir in diesem Jahr unterwegs waren:

Wie Ihr sicher wißt, nutze ich dienstlich wie privat meinen Westfalia Columbus 601 D.

Da dieser aber höchstens für 2 Nächte für uns 4 funktioniert, haben wir uns entschlossen (nachdem der Wohnwagen vor dem Urlaub verkauft war), unseren treuen Klappzelt-Anhänger, den Holtkamper Astro, als Fahrradtransporter und rollendes Kinderzimmer mitzunehmen.

Lasst mich gern in den Kommentaren wissen, wenn Ihr Fragen zu diesem SetUp habt!

Die Strecke zum Campingpark Havelberge legten wir in 2 Etappen zurück und machten eine Zwischenübernachtung auf dem Reisemobil-Stellplatz in Helmstedt.

Dazu wird es demnächst auch noch einen eigenen Artikel geben.

Campingpark Havelberge

Wir erreichten somit unser erstes Domizil in der Kleinseenplatte frisch und ausgeruht und nachdem direkt bei unserer Ankunft ein Gewitter durchgerauscht war, konnten wir unseren Stellplatz im hinteren Bereich der weitläufigen Anlage beziehen.

Wie man auf dem Foto erkennen kann, war es eine sehr großzügige Parzelle, so dass wir die beiden Teile unseres Gespanns wunderbar stellen konnten und sich dazwischen ein wettergeschützter Bereich ergab.

Die Kinder hatten im Anhänger Ihr eigenes Reich mit Doppelbett und Stauraum und auch für die Eltern war so etwas Privatsphäre gewährleistet.

Nach dem Aufbau war uns erstmal nach Duschen zumute, da später noch ein Abendessen im Platzrestaurant angedacht war.

So konnten wir schon nach dem ersten Abend festhalten: die Sanitäranlagen sind modern und geflegt und hervorragend ausgestattet. Sogar mehrere Haartrockner sind vorhanden und wer spülfaul ist nutzt einfach die Spülmaschinen im Waschhaus.

Einen kleinen Kritikpunkt gibt es auch: die Planung der Duschkabinen ist wenig durchdacht:

Diese sind komplett bis zur Decke geschlossen, haben kein Fenster und nur eine kleine Lüftung, die aber nicht funktionierte. Bei sommerlichen Temperaturen besteht also die Gefahr, dass man sich nach dem Duschen fast wie vor dem Duschen fühlt...

Campingpark Havelberge

Badeteich unmittelbar am Stellplatz

Der Besuch im Restaurant gab allerdings nicht mal den kleinsten Anlass zu Kritik.

Auf der Terrasse mit Blick auf den Woblitzsee schmeckte das Essen hervorragend und die Preise waren absolut angemessen. Daher wählten wir das Restaurant am letzten Abend erneut, um den Aufenthalt gemütlich ausklingen zu lassen.

Der Campingpark Havelberge zeichnet sich nicht nur durch seine Lage direkt am See und seinen hohen Standard aus, sondern auch durch seine schiere Größe.

Da das Gelände dabei erstaunlich hügelig ist (HavelBERGE!!), schadet es nichts, wenn man gut zu Fuß ist oder Fahrräder dabei hat.

Um Euch einen besseren Eindruck der Anlage und der Vielfältigkeit des Angebotes zu verschaffen, empfehle ich Euch mein ausführliches Video zu unserem Aufenthalt:

Campingpark Havelberge

​Vielfältigkeit ist übrigens ein gutes Stichwort. Dies gilt nicht nur für die Region Kleinseenplatte (wie Ihr gleich sehen werdet), sondern auch für den Campingpark Havelberge selbst.

Auch wenn Ihr dort einen 3-wöchigen Urlaub bucht, sollte Langeweile Euer kleinstes Problem sein. Vom Hochseilgarten über Spielplätze und Kinder-Animation bis hin zu allen Arten von Wassersport reichen die Angebot auf dem Platz.

Und schließlich will man ja auch noch was von der Umgebung sehen, oder?!

Wir haben jedenfalls Beides getan: Action auf dem Platz und Ausflug vom Platz in die Kleinseenplatte.

Wir haben natürlich im Woblitzsee gebadet, was erfrischend und angenehm war.

Campingpark Havelberge
Campingpark Havelberge

Darüber hinaus haben wir den Kletterpark besucht. Dieser befindet sich ja auch direkt auf dem Campingpark Havelberge und liegt wunderbar schattig im Wald.

Zuerst gab es eine ausführliche theoretische Einweisung, dann praktische Erklärungen in der Gruppe und schließlich durften wir uns in den verschiedenen Parcouren frei bewegen.

Während meine Frau und Dr. Camp Junior dies direkt in Angriff nahmen, kümmerte sich Papa Camp erstmal um die Tochter, die mit den anderen kleineren Kindern eine separate Einweisung erhalten hatte.

Für die Jüngsten gab es 3 eigene Bereiche, in denen sie sich austoben und beweisen konnten.

Bei perfektem Wetter unterstützte ich den kleinen Klettermax auf den Routen, die super abwechslungsreich waren.

Campingpark Havelberge

Kletterspaß für jedes Alter!

Campingpark Havelberge

Nach den Klettererfahrungen im Familiencamp im letzten Jahr hatte sie es schnell wieder raus und das Handling mit den Sicherungsgurten funktionierte flüssig und problemlos.

Erstaunlich, wie viel Durchhaltevermögen sie mit ihren noch nicht mal 6 Jahren bewies.

Dies galt aber in gleicher Weise für Anja und den Sohnemann. Sie kämpften sich von Parcour zu Parcour und spürten die Anstrengung schnell in Armen und Beinen.

Daher war es nur fair, dass irgendwann die Rollen getauscht wurden und ich mich auch noch ans Klettern machte.

Meine Höhenangst, die ich ja sehr aktiv im FamilienCamp in Franken ignoriert hatte, machte mir auch diesmal eigentlich keine Probleme... es waren mehr so die völlig ungewohnten Bewegungsabläufe.

Campingpark Havelberge
Campingpark Havelberge

Ich weiß ja nicht, wie das so bei Euch ist, aber mir passiert es im Alltag eher selten, dass ich in einen Eimer treten muss, der an Seilen befestigt ist und dann mit mir zwischen Baumwipfeln hindurch saust... AHHHAAAAHHHH.....

Campingpark Havelberge

Frau und Sohn voll konzentriert!

Mit Todesverachtung und größtmöglicher Grazie überwand ich die Hindernisse, bis unsere Zeit abgelaufen war.

Zweifellos ein echtes Highlight bei jedem Aufenthalt auf dem Campingpark Havelberge und ein toller Spaß für die ganze Familie!

Campingpark Havelberge

Praktischerweise gibt es direkt an der Rezeption des Kletterparks einen Imbiss, damit sich der erfolgreiche und erschöpfte Sportler mit Leckerein versorgen kann. ;-)

Nach soviel Sport wählten wir am nächsten Tag eine Alternative und machten in Kultur!

Das Wetter war heiß und die Sonne brannte... aber dafür fährt man ja in den Sommerurlaub.

Und wenn ich als Euer treu ergebener FamilienCamping Blogger nur am Strand liegen würde, hättet Ihr ja auch nicht wirklich was davon!

Also hieß es trotz der Temperaturen zu Fuß über den Platz bis zur Rezeption und noch etwa 800m weiter bis zur Haltestelle der Kleinseenbahn, die im 2-Stunden-Takt zwischen Mirow und Neustrelitz verkehrt.

Campingpark Havelberge

Das schnuckelige kleine Bähnchen hatte keine Klimaanlage, aber umso mehr Stil.

In Mirow angekommen, machten wir uns erneut auf den Fußweg zur Schlossinsel, wo es in bester Lage eine Menge zu sehen gibt.

Vorher wird man an vielen Ecken der Stadt darauf aufmerksam gemacht, wie sehr die Gemeinde unter dem starken LKW-Verkehr leidet, was auch für uns nicht zu übersehen war.

Den Wunsch der Einwohner nach einer Ortsumgehung kann man sehr leicht nachvollziehen.

Auf der Schlossinsel selbst herrscht dann eine wundervolle Ruhe und eine besondere Stimmung. Wir aßen zu Mittag mit Blick auf den Mirowsee, besuchten das Schloss sowie das Kavalierhaus mit dem 3-Königinnen-Palais, in dem es eine kindgerechte Ausstellung mit Audio Guide gibt.

Für unsere kleine "Prinzessin" natürlich ein echter Traum!​

Campingpark Havelberge

Schloss Mirow

Alsdann flanierten wir noch über eine Brücke auf die romantische Liebesinsel...

Das Verlangen überkam uns beinahe, aber wir hatten ja die Kinder dabei ;-)

Also fanden wir Befriedigung in dem traumhaften Blick auf den Mirowsee mit Bootsverkehr aller Art.

Campingpark Havelberge

Blick auf den Mirowsee

Zufällig trafen wir im Kavalierhaus auch noch den Geschäftsführer des Tourismusverbandes, der uns noch die Johanniterkirche zur Besichtigung empfahl.

In dem Momemt, in dem er die sich dort befindende Gruft des Hauses Mecklenburg-Strelitz erwähnte, waren auch die Kinder Feuer und Flamme oder fühlten zumindest eine gruselnde Neugier. Die Särge der Adligen sind allerdings recht schlicht gehalten.

Campingpark Havelberge

Damit beendeten wir unseren Besuch in Mirow und auf dem Rückweg machten wir noch Station in Wesenberg.

Dort schauten wir uns die Burg mit herrlichem Ausblick über die Stadt und den Woblitzsee an und bummelten hinunter zum geschäftigen Hafen, wo wir auch zu Abend aßen.

Mehr von Wesenberg seht Ihr im oben verlinkten Video!

Kanu Tour in der Kleinseenplatte

Der Woblitzsee stand auch am folgenden Tag wieder im Vordergrund.​

Pünktlich um 10 Uhr fanden wir uns am Kanuzentrum Havelberge ein, das ebenfalls direkt auf dem Areal des Campingparks liegt.

Mit dem Wetter hatten wir viel Glück - mit dem Mitarbeiter, der uns betreute, eher weniger.

Er war sehr kurz angebunden und wenn wir Paddel-Anfänger gewesen wären, hätten wir uns sicher die Frage gewünscht, ob wir eine Einweisung oder Tipps benötigen.

Weil wir uns aber vorher schon eine Tour überlegt hatten, schnappten wir uns einen 4er Kanadier und legten ab.

Campingpark Havelberge

Wir wollten die Kinder nicht überfordern und den Spaß in den Mittelpunkt stellen, daher ging es vom Kanuzentrum ein kurzes Stück über den Woblitzsee und dann in die Havel.

Da wir noch einigermaßen zeitig dran waren, konnten wir die morgendliche Ruhe und die Natur genießen.

Wir paddelten bis in den Großen Labussee, drehten eine Runde und entschieden uns dann für ein Picknick auf einer kleinen Landzunge.

Nachdem die Dr. Camp Crew sich gestärkt hatte, fuhren wir zurück über die Havel zum Campingpark Havelberge und genossen dort die Sonne am Badestrand.​

Ich hoffe, ich konnte Euch einen guten Eindruck vom Campingpark Havelberge und der Vielfältigkeit der Region Mecklenburgische Kleinseenplatte vermitteln.

Natürlich kann man noch viel mehr unternehmen; hier seien vor allem Aktivitäten wie Wandern und Radfahren genannt.

Mehr dazu und zu einem völlig anderen Campingplatz-Erlebnis erfahrt Ihr im nächsten Artikel!

Für Eure Fragen und Anmerkungen steht Euch jederzeit die Kommentarfunktion unten zur Verfügung oder schreibt mir direkt eine Email:  Thorsten@drcamp.de​

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1 Antwort

  1. 11. Dezember 2017

    […] 4 Nächten auf dem 5* Campingpark Havelberge hieß es zunächst einmal Vorräte einkaufen im nahen […]

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