Lecker Essen an der Nordseeküste

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In diesem Artikel geht es mal um die zweitschönste Sache nach Camping… genau: Essen! Oder um die schönste Sache beim Camping, je nachdem.

Ich stelle Euch heute 4 Restaurants & Cafés an der ostfriesischen Nordseeküste in und um Neuharlingersiel vor, die ich persönlich getestet und die mich begeistert haben. Sie alle verdienen somit den Titel: Dr. Camp Insidertipp! Meine ersten Eindrücke aus Neuharlingersiel findet Ihr in diesem Artikel: KLICK

Nun aber los:

„Sielhof“ Restaurant und Café, Neuharlingersiel

Im ehemaligen Herrenhaus eines Rittergutes mit Schlösschen Charakter befindet sich heute nicht nur das Restaurant und Café Sielhof, sondern auch das Haus des Gastes Neuharlingersiel. Die Räumlichkeiten sind modern und freundlich gestaltet und im Wintergarten erlebt man eine besonders schöne Atmosphäre. Das Personal ist ausgesprochen freundlich und nie um einen flotten Spruch verlegen. Das Preisniveau liegt im mittleren Bereich, d.h. die Hauptgerichte bewegen sich um 15,-€. Somit ergibt sich bei der angebotenen Qualität ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die hervorragende Kuchen- und Tortenauswahl lädt auch am Nachmittag zu einem Besuch des Sielhof ein.

Die Dr. Camp Tipps von der Speisekarte: Gebratenes Schollenfilet in Eihülle mit Krabben, Bratkartoffeln und Salat Grillteller „von Eucken“ (reichlich glasierte Zwiebeln, darunter zartes Rumpsteak, Schweine- und Hähnchenfilet) mit Kräuterbutter, Bratkartoffeln und Salat Kinderteller: „Kanonenkugeln mit Kerkerbrei“, Kleine Hackbällchen mit Kartoffelstampf und Soße.

„Dattein“ Hafenkneipe und Café, Neuharlingersiel

Der stimmungsvolle Fischerhafen von Neuharlingersiel bietet als touristisches Ziel natürlich reichlich Auswahl verschiedenster Gastronomie. Ein besonders stimmungsvolles Highlight ist die Traditionskneipe „Dattein“ auf der Westseite des Hafenbeckens. Das über 300 Jahre alte Haus ist eines der ältesten im Hafen. Der Name „Dattein“ kommt vom plattdeutschen Wort für die Hausnummer 13.  „Urige Atmosphäre“ und „Kultkneipe“ sind Begriffe, die man immer wieder hört, wenn vom „Dattein“ die Rede ist.

Jetzt, zur Zeit der Weihnachtsferien, wurden im Außenbereich Glühweinspezialiäten und Reibekuchen verkauft und es gab regelmäßig eine Menschentraube vor dem Lokal. In der gemütlichen Atmosphäre des Innenbereiches lässt sich wunderbar klönen und neben der reichen Getränkeauswahl genießen die Gäste die Leckereien der kleinen Speisekarte.

Die Dr. Camp Tipps von der Speisekarte: Ostfriesische Krabbensuppe Deftige Erbsensuppe Wattwurm (kleine Mettwurst) mit Senf und Brot

„Stadt Schkür“ Ostfriesische Teediele und Antik, Esens

Nicht direkt an der Küste, sonder ein paar Kilometer im Landesinnern gelegen, bietet Esens gute Einkaufsmöglichkeiten und Infrastruktur für Einheimische und Gäste. Mitten im kleinen Stadtkern findet sich, ein wenig versteckt im Hinterhof gelegen, die Ostfriesische Teestube „Stadt Schkür“. Die ehemalige Großvieh-Markthalle und Gerätescheune beherbergt seit 1982 nicht nur die Teediele, sondern auch eine Austellung von landwirtschaftlichen Kleingeräten und ostfriesischen Hausgegenständen vergangener Tage. Dadurch ergibt sich denn auch die einzigartige Atmosphäre im Innern des Gebäudes.

Bei einer traditionellen ostfriesischen Teestunde genießt der Gast die sehr persönliche Aufmerksamkeit der Familie Menßen und die köstliche Kuchen- und Speiseauswahl. Besonders im Winter „Gemütlichkeit pur“.

Die Dr. Camp Genießer-Tipps: Gebackene Käsetorte warm serviert Pfannkuchen mit verschiedenen Belägen Und natürlich Ostfriesentee klassisch auf dem Stövchen

„Wattkieker“ Gastronomie im Außenhafen, Harlesiel

Als letzten Tipp in diesem Artikel habe ich noch ein besonderes Highlight für Euch: den „Wattkieker“ in Harlesiel. Was ist das Besondere? Zum Beispiel die fantastische Lage direkt an Hafen und Nordseestrand mit tollem Blick auf mehrere Ostfriesische Inseln (Fährverkehr von Harlesiel nach Wangerooge). Oder die Tatsache, dass der „Wattkieker“ aus verschiedenen gastronomischen Bereichen besteht:

Da ist zum einen das klassische Restaurant mit hellem skandinavischem Ambiente, schön gedeckten Tischen und umfangreicher Speisekarte. Natürlich werden auch Kuchen und Süßspeisen angeboten. Zum anderen die Strandhalle. Hier finden sich der Imbiss „Jans Lekker-Bud“ (Fischbrötchen!) sowie das Eiscafé „Söte Deern“ (Eisbecher, Kuchen, Waffeln…). Für die wärmeren und sonnigen Tage empfehlen sich die großzügigen Terrassen des 2013/2014 neu errichteten Komplexes. Die Schirmbar „Sturmfrei“ ist Treffpunkt für alle Urlaubsgäste und Einheimische, die ein frisch gezapftes Bier zu schätzen wissen.

Wir hatten das Vergnügen, an Silvester das große Gala-Buffet im Restaurant genießen zu dürfen. Eine tolle Auswahl an kalten und warmen Fischspezialitäten verbunden mit einem exzellenten Service, der sich außergewöhnlich um die Kinder bemühte. Das Fisch-Buffet wird in etwas weniger opulenter Form zum günstigeren Preis auch außerhalb der Feiertage angeboten und zwar Freitags und Samstags ab 17 Uhr sowie Sonntags von 11 Uhr – 15 Uhr.

Der „Wattkieker“ also eine dicke Empfehlung für Alle, die Genuss in unkomplizierter, moderner und familiärer Umgebung erleben wollen. Vor oder nach dem Essen bietet sich ein Spaziergang entlang der Harle ins stimmungsvolle Fischerörtchen Carolinensiel an.

Die Dr. Camp Tipps von der Speisekarte: natürlich das Fisch-Buffet Pannfisch „so as fröher“ mit Senfsauce in der Pfanne serviert Kinderteller: „Piraten Ahoi“ (Fischfiguren mit Pommes Frites) und als Nachtisch oder zum Kaffee: Mousse au Chocolat Torte

Habt Ihr Fragen oder Anregungen zu den Dr. Camp Gastro-Tipps an der Nordseeküste? Könnt Ihr eine Empfehlung hinzufügen? Dann immer rein damit in die Kommentare!

 

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4 Antworten

  1. Jürgen sagt:

    Hallo Thorsten,
    ich glaube ich wurde gleich bei Dir fündig! Inzwischen glaube ich, sind die Besitzer von Wohn- oder Reisemobilen (was sagt man eigentlich wirklich?) mit Motorradfahrern zu vergleichen – zumindest was den „Zusammenhalt“ angeht? „Man grüßt sich“, hörte ich auch schon von anderen. Da können die Wohnwagen – Besitzer wie ich nicht ganz mithalten, wie es scheint. Na mal sehen, was aus dem Thema noch wird :)

    Danke aber für diesen Artikel – ich fühle mich fast wie Zuhause.

    Viele Grüße aus Aurich,
    Jürgen

    • Hallo Jürgen,
      Schön, dass Dir der Artikel gefällt.
      Wir fühlen uns durch unser Gespann ja in beiden Welten recht zuhause.
      Im letzten Sommer haben wir übrigens eine Ostsee Tour mit einem größeren Miet-Womo gemacht.
      Liebe Grüße, Thorsten

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