Warum ich meinen VW California Beach gegen einen Fiat Ducato tausche!

California Beach

Vielleicht.

Noch ist die Entscheidung nicht gefallen.

California BeachFakt ist: der Leasingvertrag meines California Beach läuft Anfang Oktober aus und ich mache mir intensiv Gedanken über den möglichen Nachfolger.

Ich möchte Euch im Laufe der nächsten Monate an meinem Entscheidungsprozess teilhaben lassen, um Euch verschiedene Aspekte zu zeigen, die eine Rolle spielen und Euch damit hoffentlich viele Denkanstöße zu geben, falls Ihr mal eine ähnliche Abwägung treffen müsst.

Zunächst ein paar grundsätzliche Gedanken, die mich bei meinen Überlegungen leiten:

  • Der Nachfolger des California Beach muss weiterhin von den Abmessungen her sehr alltagstauglich sein, auch wenn er vielleicht nicht mehr in die Tiefgarage passt.
  • Da der „Camping“aspekt bedingt durch geschäftliche Reisen zugenommen hat, wäre eine permanente Stehhöhe schon schön, vor allem, wenn man mal unabhängig und unauffällig „wild“ campen will.
  • In diesem Zusammenhang wäre es auch hilfreich, eine komplette Sanitärausstattung und einen festen Kühlschrank an Bord zu haben.
  • Größere Batteriekapazitäten in Verbindung mit einer Solaranlage würden die Unabhängigkeit von Stellplätzen weiter deutlich erhöhen.
  • Das neue Fahrzeug soll auf keinen Fall teurer, sondern eher günstiger sein als der aktuelle California Beach.

Es gibt natürlich auch Camper auf VW Basis, die fast alle Kriterien erfüllen können, allerdings wird es dann mit dem Preis so eine Sache.

Auftritt Kastenwagen auf Basis Fiat Ducato!

Somit möchte ich Euch heute ein Fahrzeug vorstellen, das ich als mögliche Alternative entdeckt habe:

California BeachEs handelt sich um einen Knaus BoxStar 500 City. Ich hatte die Gelegenheit, mir das Fahrzeug in Ruhe einmal „live“ anzusehen.

Das Ungewöhnliche an diesem Auto: als Basis verwendet Knaus die kürzeste Version des Fiat Ducato mit Serienhochdach, die nur 4.96 m lang ist.

California BeachDamit ist der BoxStar 500 zwar deutlich höher, aber gerade mal 6 cm länger als der California Beach. Somit wäre die Alltagstauglichkeit außerhalb von Tiefgaragen schon mal gegeben.

California BeachAndere Ducato-Camper, die ein festes Bett für 2 Personen, eine Küche, Sitzgruppe und Sanitärraum bieten, sind in der Regel mindestens 5.41 m lang und verfügen nur über sehr wenig Bewegungsfreiheit.

Knaus erreicht eine komplette Ausstattung trotz der Kürze mithilfe eines neu entwickelten Hubbettes, welches sich unter dem Dach versteckt und bei Bedarf über Vordersitze und Sitzgruppe hinab schwenkt.

California BeachZum Vorschein kommt erstmal ein Einzelbett; der Lattenrost kann jedoch wie eine Schublade Richtung Tür herausgezogen werden und somit entsteht ein Doppelbett mit den Maßen 1.95 x 1.30 m.

California BeachDurch diese pfiffige Lösung spart sich der 500 City die Länge, die ansonsten ein quer im Heck verbautes Bett benötigt.

California Beach

Es bleibt also Platz für eine Küchenzeile, Schränke und ein erstaunlich geräumiges Bad, in dem auch wieder mit einigen Kniffen gearbeitet wird.

Aber dazu gleich mehr.

Die Küche verfügt über einen 2-Flammen-Gaskocher, eine klappbare Arbeitsflächenverlängerung und einen hoch gesetzten 90 L – Kompressorkühlschrank. In der Möbelzeile schließt sich dann noch ein großer Kleiderschrank an.

California Beach

Auf der gegenüberliegenden Seite positioniert Knaus hinter die Rücksitzbank den Sanitärraum.

California BeachDer große Spiegelschrank offeriert nicht nur Stauraum für die Waschsachen, sondern der untere Teil entpuppt sich als platzsparendes Klappwaschbecken.

Weiteren Stauraum gibt es hinter Milchglas in der Seitenwand.

Durch die geschickte Anordnung von Toilette und Waschbecken verbleibt noch ein Duschbereich, der auch tatsächlich nutzbar ist.

 

California BeachViele andere Ducato Ausbauten haben das (feste) Waschbecken in der einen und die Toilette in der anderen Ecke des Waschraums, so dass „duschen“ in der Regel höchstens bedeuten kann, dass man sich auf dem Klo sitzend abbraust.

Von einer weiteren Knaus Idee war ich schwer beeindruckt. Duschvorhänge im Camper gehen eigentlich gar nicht. Wer kennt das nicht: Der Raum ist normalerweise so eng, dass der Vorhang am Körper klebt und morgendliche Gewaltfantasien auslöst.

Knaus begegnet dem Problem, indem im Duschvorhang auf halber Höhe eine Art Fahrradschlauch intergriert ist und es schaut tatsächlich ein französisches Ventil heraus, mit der Benutzer den Schlauch nach persönlichem Ermessen aufpumpen kann.

Tut man dies, so drückt sich der Duschvorhang an die umliegenden Wände und nicht an den Körper. Somit hat selbst ein gestandenes Mannsbild wie Dr. Camp eine Chance auf ungestörten Duschgenuss (erfolgreich getestet, wenn auch ohne Wasser ;-) )

Die einfachsten Lösungen sind halt oft die besten.

California BeachWelches Fazit kann ich also zum Knaus BoxStar 500 City ziehen?

Auch wenn ich den Camper nur im Stand „testen“ konnte, so war ich doch sehr angetan. Auf einer sehr handlichen Länge bietet er alles, was man von einem Reisemobil erwarten würde. Wenn 2 Schlafplätze reichen, ist das Hubbett eine gute Lösung.

Die Küchenausstattung ist allemal ausreichend und das clevere Bad mit Fenster und Dachluke bietet genug Luft und Bewegungsraum.

Schon erstaunlich, wieviel Unabhängigkeit hier auf der Länge eines Oberklasse Kombis verwirklicht wurde.

Vermissen könnte man eventuell Stauraum für Dinge wie Campingtisch und -stühle.

Trotzdem ist der BoxStar 500 City maßgeschneidert für uns BusinessCamper, die in Innenstädten unterwegs sind und Freiheit von Hotelbetten so lieben.

Ein Wort noch zum Preis: in Basisausführung mit 115 PS startet der Knaus bei 41.390,-€ inkl. Mwst.

In „Dr. Camp Ausstattung“ und somit auf dem Niveau meines California Beach liegt der 500 City bei etwa 55.000,-€ und somit immer noch deutlich unter allem, was man sich in ähnlicher Form auf VW Basis vorstellen könnte.

Nun bin ich auf Eure Meinung gespannt!

Gefällt Euch das Konzept? Oder sollte ich lieber dem kultigen VW die Treue halten? Kennt Ihr andere Alternativen, die ich mir ansehen sollte?

 

 

 

 

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30 Antworten

  1. Christoph Huster sagt:

    wär für uns der optimale Camper (2 Personen) wenn die identische! Einrichtung in einem 5,41m langen Ducato zu haben wär, damit man Dinge wie Stühle, Tisch, Generator und unsere Bromptons im dann zur Verfügung stehenden 40 cm Stauraum mitnehmen könnte. Schade, schade, schade;-((

  2. Annika sagt:

    Hallo Thorsten,
    wie hast du dich entschieden? Ich mache mir gerade die gleichen Gedanken, da ich als Selbständige viel unterwegs bin, aber der Camper auch als Alltagswagen für private Fahrten taugen soll. Zudem begleiten mich (auch berufsbedingt) 2 Hunde, die ebenfalls im Wagen platz finden müssen. Berichte doch mal bitte wie du dich entschieden hast!

    • Hallo Annika, bei mir hat sich alles etwas anders entwickelt. Durch eine berufliche Veränderung bin ich bei Westfalia Mobil gelandet und fahre nun einen Westfalia Columbus auf Fiat Columbus als Dienstwagen, den ich auch privat nutze. Dazu haben wir noch einen Skoda Octavia in der Familie. Damit bin ich sehr zufrieden.
      Du findest dazu auch einen Artikel auf dem Blog.
      Meld Dich gern, wenn Du weitere Fragen hast!
      Beste Grüße, Thorsten

  3. Christoph Huster sagt:

    Das hab ich an Knauss am 14.08.16 geschrieben…
    Vielleicht gibt#s ja ne interessante Antwort:

    Hallo,

    meine Frau und ich suchen nach einem Kastenwagen mit Hubbett und sind begeistert bei ihrer Boxstarserie (Boxstar 500) gelandet.
    da wir planen, eine mehrmonatige Europareise nach Eintritt in den Ruhestand zu unternehmen, kam uns das beim Boxstar umgesetzte Schlafplatzkonzept und die damit mögliche geringe Fahrzeuggröße bei trotzdem großzügigem Platzangebot während der Tagesstunden wie gerufen. „Den gibts bestimmt auch in der 5,4 m Variante mit mehr Stauraum für unsere Bromptons, 2 Klappstühlen, Campingtisch und mobilem Honda Generator EU10i“ – dann die Enttäuschung —> Hubbett nur beim 500er, bei den längeren 540/600Betten wieder hinten quer.
    Warum???
    Ist ihrerseits geplant, in naher Zukunft für die Modelle 540, 600 noch Hubbettvarianten mit mehr Stauraum aufzulegen – wir würden einen kaufen…
    Danke für eine Rückantwort.

  4. Michael Fröhle sagt:

    Da möchte ich auch meinen Senf dazu geben. Ich hatte die gleiche Problematik. Bin auch relativ viel unterwegs, ca. 3 Nächte pro Woche im Bus (das ganze Jahr über) und wollte auch nicht mehr in abgewohnten Hotels übernachten. T5 war das erste Fahrzeug. Dann folgte ein Transit Euroline, blöderweise ohne Aufstelldach, da ich der Meinung war, Tiefgaragen sind wichtig. Ich fahre jetzt einen Ducato L2H2 mit dem 3,0 Motor. Vom Händler habe ich mir noch ein Medi Heki und eine Standheizung, sowie 2 Zusatzbatterien und Trennrelais einbauen lassen. Den Rest (Bett, Trockentoilette, Dusche) habe ich wegen 1% Regelung selbst eingebaut. Auch die 5,5m (mit Hängerkupplung) sind noch absolut Alltagstauglich. Vor allem ist die Stehhöhe durch nichts zu ersetzen.

    • Hallo Michael,
      Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht. Ich komme auch immer mehr zu der Erkenntnis, dass Stehhöhe über Tiefgarage geht, wenn das Fahrzeug regelmäßig als Camper genutzt wird. Bei mir gibt es vermutlich schon morgen spannende Neuigkeiten. Folgst du mir schon bei Facebook?
      Da wird es zuerst berichtet, Blogartikel folgt danach.
      Liebe Grüße, Thorsten

  5. Marco sagt:

    Hallo,
    ich denke auch die ganze Zeit über „Kompaktes Womo leasen, als Geschäfts-und Freizeitfahrzeug nutzen“ nach.
    Fakt ist, VW ist im Listenpreis teuer, aber im Leasing günstig (günstiger als MB z.B. -nach meiner Erafhrung).
    Dafür hat man leider bei der 1% Versteuerung die Nachteile. 55.000 für einen Cali Beach ist ja nix und im Nu erreicht.

    So ein Pössl 540 mit Raumbad könnte ich mir auch ganz gut vorstellen, der bietet dann zwar mehr Campingqualität, aber weniger Fahrkomfort. Und man kann sie nicht ordentlich leasen. ich kenne jedenfalls keinen Kastenwagenbauer, der Fahrzeuge verleast außer Hymer, aber die mag ich nicht. Also finanzieren? Aber bei der Finanzierung von 44.000 für einen neuwertigen Pössl über einen so langen Zeitraum, dass es Monatraten von ca 500 Euro erzeugt, die ein Cali Beach im Monat Leasing kostet, da ist die Laufzeit dann so lang, dass die Zinsen so hoch werden, dass es sich auch nicht lohnt (96 Monate oder so…)

    Also habe ich jetzt doch wieder einen T6 Beach geleast, freue mich über die guten Fahreigenschaften und komme damit klar. Pössl und Co sehe ich nur machbar mit hohen Raten, hoher Anzahlung, oder langen Laufzeiten mit hohen Zinsen. Das will meine Firma alles nicht. Just my 50 Cent :-)

    Viele Grüße, Marco

    • Hallo Marco,
      Kurze Antwort aus Andalusien: Du hast mit Deiner Einschätzung aus der Business Sicht völlig recht: es ist ein riesen Argument, dass der Cali sich einfach und günstig leasen lässt.
      Tatsächlich hat bis jetzt nur Hymer einen guten Ansatz in die Richtung unternommen.
      Viele Grüße, Thorsten

  6. Martin sagt:

    Ich könnte mir einen Mercedes Activity, VW T6 California Beach oder Ford vorstellen…
    Deine Tipps zum Bulli Ausbau fand ich klasse!
    Dusche brauch ich nicht, gehe lieber morgens ins Frei- oder Hallenbad!
    Toilette finde ich sehr wichtig, das ist beim meinem Roadcruiser toll gelöst!
    Welche Motorisierung bevorzugst Du?

    • Hallo Martin,
      Klasse, dass Dir meine Tipps gefallen haben. Was den Motor angeht, bin ich mit meinen 140 PS zufrieden. Beim Ducato würde ich wohl auf 148 gehen, beim Mercedes sind die 163 PS eine vernünftige Wahl.
      Beste Grüße, Thorsten

      • Til sagt:

        Hallo thorsten
        hast du schon mal den Ford Nugget auf Basis des Transit Custom unter die Lupe genommen?g Ist mit 4,90m nicht länger als ein Caddy maxi, also so groß wie dein California beach aber mit voller Campingausstattung incl Toilettenfach und wegen der etwas breiteren Karosserie als der VW mit einem Dachbett von 1,40m Breite!
        Und das ganze neu zu haben für rund 40.000

        Gruß Til

        • Hallo Til,
          entschuldige meine späte Antwort, bedingt durch unsere Sommerreise. Ja, den Nugget habe ich natürlich auf dem Schirm. Du hast die Pro-Argumente schon genannt. Vor allem preislich definitiv interessant. Meiner Frau allerdings sieht er trotz der kompakten Abmessungen zu sehr nach „Wohnmobil“ aus und mir hat er durch die Heckküche etwas wenig Stauraum für größere Gegenstände.
          Mal sehen, ob er doch noch in die engere Wahö kommt.
          Beste Grüße, Thorsten

  7. Martin sagt:

    Ich bin selbstständiger Handelsvertreter und hatte bis Ende Mai 15 einen Ford S-Max als Firmenwagen . Der Leasing -Vertrag war ausgelaufen und nun habe ich mir einen Pössl Roadcruiser (Basis Citroën Jumper/ baugleich Fiat Ducato mit 130PS und 636cm Länge) als Firmenwagen gekauft, mit der Option ihn im Oktober 2015, mit max. 30.000km zu einem festgeschrieben Händler -Rückkaufswert zurückzugeben.
    Deshalb überlege ich auch, welches Fahrzeug für mich ab Herbst 2015 in Frage kommt , denn immer mit dem sperrigen Kastenwagen zu fahren kommt nicht in Frage.
    Aber ich genieße es, nach der Arbeit in dem Camper zu übernachten! Viel schöner als im miefigen Hotel…
    Also entweder Pössl und einen PKW-oder vielleicht doch einen VW California oder Mercedes Marco Polo !?!?
    Ich bin über Custom-Bus auf deine Seite gekommen, vielleicht ist ein Bus mit langen Radstand und einsetzbaren Modulen eine Möglichkeit , auch preislich…
    Der Detlefs und der Caddy sind keine Alternativen!
    Bin gespannt wie es bei dir weitergeht !!!

    • Hallo Martin,
      danke für Deine interessante Rückmeldung. Schön zu hören, dass sich andere auch mit der Thematik beschäftigen. Der 6,36m Kasten ist natürlich schon was, deshalb schaue ich in der Richtung auch auf max. 5,41m.
      Halt mich gern auf dem Laufenden, wie sich Deine Entscheidung entwickelt!
      Beste Grüße, Thorsten

  8. Peter sagt:

    Hallo Thorsten. Hast du auch grundsätzliche Alternativen im Blick … Zugwagen deiner Wahl & Mini WoWa???

    Wir haben ja bisher uns nicht für einen Campingbus entscheiden können, aus vielen bereits vorgestellten Gründen … und da hatte es mich dann am CSD14 was völlig Alternatives angetan!

    Wir selber haben uns dann zuerst aus beruflichen Gründen und bezüglich Messeauftritten einen Sealander angeschafft … und es nicht bereut. So genial in vielerlei Hinsicht…

    Im private Mode sind wir sicher und komfortable zu viert im Zugfahrzeug (Seat Alhambra) OHNE Sealander unterwegs.

    Im Business & Camping Mode wird der Sealander schnell und ohne viel Aufwand angekoppelt und direkt aus der Garage gezogen.
    Einfach deshalb weil ungebremst, keine Stützfüsse, bombenfeste doppelwandige GFK Monoschale …. UND das ganze Gepäck bleibt fix gepackt drin für den nächsten Ausflug. Auch die Bikes verschwinden während dem Straßentransport im Sealander.

    Und dann gibt es auch noch den „Boot Mode“ … :-)

    Einzig permanente Stehhöhe und San-Raum gibt es nicht. wir haben aber dazu ein PortaPotti und ein Duschzelt mit. Reicht für Ausfahrten alleine oder zu Zweit ohne Kinder völlig.

    es gibt auch einige andere super coole Mini/Micro WoWa.

    Kip Shelter
    Paul&Paula
    Trigano Silver Mini
    Niewiadow N126
    T@B
    Knaus Schwalbennest
    Pino Caravan
    ua.

  9. Thorsten Harnack sagt:

    Ich stelle ähnliche Gedanken an.

    Beim VW stört mich das Preis-Leistung-Verhältnis, der ist einfach zu teuer.

    Eine Alternative könnte ein Marco Polo auf Basis des neuen V oder Viano von MB sein. Kommt ein wenig auf deinen Fahrstil an, ob Du mit einem Ducato glücklich wirst.

    Der Ducato ist vom Preis-Leistungs-Verhältnis halt schon top, irgendwie mehr Nutzwert für das gleich Geld. Das Ambiente bzw. der Vergleich mit der gewerblichen Flotte würde mich da weniger stören.

    Das sind meine persönlichen Erwägungen. Was für Dich passt, musst Du sehen. Bin gespannt.

    • Hallo Thorsten,
      die Mercedes Modelle sind keine Alternativen, da die Leasing Konditionen nach meinem Stand schlechter sind als bei VW. Tolle Autos, aber keinerlei Sparpotential – im Gegenteil.
      Liebe Grüße, Thorsten

  10. Sascha sagt:

    Hallo Thorsten,

    ich kann vom Duc nur warnen, gerade wenn man beruflich auf ein langstreckentaugliches Auto angewiesen ist (siehe auch mein Blog, wie ich vom WoMo zum WoWa kam).
    Apropos: Du hast doch einen WoWa? Rüste den ggf. autark auf und mit einem schicken Zugfahrzeug (SUV) geht es auf Tour; wirst es nicht bereuen ;-)

    Grüße

    Sascha

    • Peter sagt:

      Hallo Sascha. Kann ich nur bestätigen. WoWa kann was … Check mal unseren Blog auf www. landyachthafen.com bzw. FB-Fanpage http://www.fb.me/landyachthafen

    • Hallo Sascha,
      Der Wohnwagen ist schlank und schon autark. Bis aufs Abwasser.
      So ganz kann ich mich mit der Idee noch nicht anfreunden.
      Zum einen wegen der geringeren Durchschnittsgeschwindigkeit, zum anderen der Aspekt „einfach an der Straße halten, duschen und schlafen – ganz unauffällig“.
      Aber ich werde auf Deine Erfahrungswerte gern nochmal zurück kommen.
      Beste Grüße, Thorsten

  11. Peter Niss sagt:

    Hallo Thorsten.

    Ich habe auf jeden Fall einige spannende Alternativen, die ich teilweise selbst schon gesehen hab oder unbedingt mal erkundet hätte.

    Am Ducato selbst gibt es nach dem Facelift einiges gefälliges, doch ist der begrenzte Frontblick durch die niedrige Dachkante sehr störend.

    Einen von 5.000.000en (sic!) Zwillingen zu fahren ist schon Understatement pur, und doch würde mir mir das dumpfe Gefühl beschleichen, in einem DHL Wagen zum Business Termin zu kommen. ;-)

    Nun was bleibt neben Duc, Stern und Bulli… der Ford zB.

    Grad die britische Szene nimmt sich dem Transit/Tournier Custom grad sehr an. Klarer Fall für jeden Pennyfuchs.

    Am Kontinent kommt auch schon Leben in die mobile Bude. Der Klassiker schlechthin natürlich der Ford Nugget!

    Sein Grundriss mit der 3-Raum-Wohnung (Kochen/Essen/Schlafen) macht für mich und meiner Frau (Architektin) am meisten Sinn. Bin schon mehrmals drin gesessen und hab überlegt, gegrübelt und studiert ;-) … doch der Sanitärraum fehlt und Stauraum auch.

    Daher dann doch noch nicht…

    Nun aber gibt es von 2in1 Mobil einen interessanten Grundriss: Sleeping Car (Ford Transit Custom, mit Original Hochdach und Toi-Raum uuu.

    http://www.2in1mobil.de/sleeping-car

    Wenn du ne Chance hast den Kleinhersteller und diesen Grundriss zu testen, wär das toll!

    Gruß,
    Peter vom Landyachthafeb

    • Hallo Peter,
      Der Ford wäre cool. Vom Fahren her auf jeden Fall ne gute Alternative.
      Beim Nugget fehlt tatsächlich der Sanitärraum.
      Das SleepingCar von 2in1 scheidet aus, da es meines Wissens nach nur 2 Sitzplätze hat.
      Mal sehen, vielleicht kommt ja auf dem Caravan Salon noch was neues auf Transit Basis.
      Liebe Grüße, Thorsten

  12. Carsten sagt:

    Natürlich wirst Du beim VW Bus bleiben, Du liebst schmerzhafte Lösungen und machst es Dir gern schwer.

    Der beste kleine Duc ist und bleibt der Concorde Compact von Pössl. http://www.poessl-mobile.de/portfolio-item/concorde-compact/
    Den Du nicht nehmen wirst. Weil Du Deine Frau sehr liebst. So einfach ist das.
    Alles Liebe, Carsten

    • Hi Carsten,
      Jetzt musste ich sehr lachen, als ich Deinen Kommentar gelesen habe.
      Meine Frau ist tatsächlich ein nicht zu unterschätzender Faktor
      Was den Concorde Compact angeht… Ist nicht meins.
      Er ist sehr hoch, was extrem nach Camper aussieht. Warum man in ein so kleines Auto eine 4er Dinette einbaut, erschließt sich mir nicht. Und ich kann mir nicht vorstellen, wie duschen in dem kleinen Bereich hinten zwischen Klo und Waschbecken funktionieren soll.
      Schaun wir mal, was die nächsten Wochen und Messen an Erkenntnissen bringen…
      Liebe Grüße, Thorsten

  13. Christiane sagt:

    Sehr interessant, denn wir überlegen auch hin und her, wie wir unsere Bedürfnisse am besten in einem kleinen Camper unterbringen können.
    Eine Frage hätte ich noch: Kann man die Sitzgruppe auch zu einem Bett umwandeln?

    Manchmal denke ich, ich kaufe mir einfach einen Hochdach-Kastenwagen, stelle 2 Ikea-Klappcouchs rein, Porta Potti und noch was zum Kochen – fertig.

    Die Leasingrate würde mich auch noch interessieren.

    Herzliche Grüße und allseits knitterfreie Fahrt,
    Christiane

    • Hallo Christiane,
      Das Hubbett schwenkt soweit nach unten, dass die Sitzgruppe ausfällt.
      Also 2 Schlafplätze, das wars.
      Leasing wird bei einem Fahrzeug wie diesem nicht realistisch sein; es würde eher in Richtung einer gewerblichen Finanzierung gehen.
      Ich habe aber noch keine Angebote eingeholt, dazu bietet sich natürlich der Caravan Salon an.
      Liebe Grüße, Thorsten

  14. Boris Staudt sagt:

    Hallo Thorsten,

    erst einmal vielen Dank das Du uns in Deinem Blog an Deinen Ideen teilhaben lässt. Der Ducato als Basis hat sich mehr als bewährt und bietet somit eine solide Grundlage für ein vernünftiges Wohnmobil. Allerdings bin ich von der Verarebitungsqualität des Dukato Cockpits nicht überzeugt. Hier ist doch ein VW T5 bzw. jetzt T6 um einiges weriger bzw. passgenauer verabeitet. Da spielt der Wohlfühlfaktor während der Fahrt doch eine große Rolle. Zumal der VW-Bus doch ein eher PKW-artiges Fahrverhalten hat als der Dukato. Aber die finanziellen Aspekte sowie ein komplett eingerichtetes WoMo zum vernünftigen Preis dürften da wohl eher die Priorität bei Dir haben. Mich würde die unterschiedliche Leasingrate und aich Steuer/Versicherung gegenüber dem VW interessieren. Und wenn Du das beruflich nutzt, erkennt das Finanzamt denn ein Leasing für ein WoMo an? Ich denke dass Du entsprechend die Leasimgrate steuerlich geltend machen möchtest. Freue mich auf ein Feedback.
    Viele Grüße und weiter so.

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