Wie ich ein Reisemobil leasen wollte und einen Wohnwagen finanzierte…TEIL 2

In Teil 1 dieses Artikels hatte ich für Euch beschrieben, wie ich auf die Idee gekommen war, unseren T5 California Beach gegen ein anderes Fahrzeug zu tauschen und warum das letztendlich nicht passiert ist.

Im heutigen Teil 2 erzähle ich Euch, wie wir uns statt dessen zum Kauf eines Wohnwagen entschlossen haben.

Zunächst solltet Ihr wissen, dass wir für unsere (Sommer-) Urlaube bisher einen Klappzeltanhänger des holländischen Herstellers Holtkamper nutzten. Diesen Holtkamper ASTRO hatten wir 2008 als jungen Gebrauchten gekauft. So ein Klappzeltanhänger hat Vor- und Nachteile, über die ich in einem anderen Artikel noch schreiben werde. Eine Nutzung außerhalb von Campingplätzen und außerhalb der warmen Jahreszeit ist systembedingt nicht möglich und daher hatten wir immer mal wieder einen Wohnwagen als Alternative im Hinterkopf.

Die Hauptmotivation, uns in diesem Herbst für einen Wohnwagen zu entscheiden, kam aber noch aus einer anderen Richtung. Wir sind Mitglieder des Kanuvereins Wasserwanderer Hagen e.V. Der Verein verfügt über ein sehr schönes Gelände direkt an der Ruhr und es gibt dort Stellplätze für Wohnwagen der Mitglieder. Diese haben nicht nur eine tolle Lage, sondern sind im Vergleich zu Parzellen auf Campingplätzen auch sehr günstig. Über lange Zeit gab es für die Stellplätze eine Warteliste, doch wie es der Zufall wollte, bestand aktuell die Möglichkeit für uns, kurzfristig eines der begehrten „Grundstücke“ zu bekommen. Unser Wohnwagen könnte somit nicht nur als Urlaubsdomizil auf Reisen dienen, sondern zusätzlich als Wochenend-Refugium direkt am Wasser – nur 15 Minuten entfernt. Das Herz des paddelnden Familiencampers machte einen Sprung. Bingo!

Nach Abwägung im Familienrat stand fest: wir kaufen einen Wohnwagen. Da wir aber keine größeren Ersparnisse binden wollten war klar, dass wir den Wohnwagen finanzieren würden.

So weit so gut, doch damit ging der spannende Teil ja erst los: welchen Wohnwagen kaufen? Und wo? Neu? Gebraucht? Nach Wunsch bestellen? Oder ein fertiges Fahrzeug suchen? 

Warum wir uns schließlich für einen Hymer Eriba Feeling 380 entschieden und was wir beim Kauf und der Abholung erlebten – das sind die Themen für weitere Artikel hier im Blog von Dr. Camp!

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8 Antworten

  1. Thomas sagt:

    Eine Finanzierung muss gut druchdacht sein. Ich gehöre eher zu den Menschen, die darauf warten genug gespart zu haben, um eine solche Anschaffung zu machen.

  2. Christiane sagt:

    Toller Wohnwagen. Enorm, was der Kleine für einen großen Raum bietet.

    Übrigens: ich würde niemals – niemals – einen Wohnwagen finanzieren. Meiner Ansicht nach ist es besser, kann-Anschaffungen bar zu bezahlen oder sie zu lassen.

    Ich will Freiheit – keine neue Sklaverei.

    • Thorsten Heuel sagt:

      Hallo Christiane,
      Du hast Recht, besonders bei geöffnetem Schlafdach bietet der Eriba Feeling ein tolles Raumgefühl trotz seiner überschaubaren Ausmaße. Das Thema Finanzierung und Barzahlung wird natürlich immer wieder kontrovers diskutiert; hier denke ich, gibt es gute Argumente auf beiden Seiten und jeder muss für sich entscheiden, was für ihn gut funktioniert und womit er sich wohlfühlt.

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